„Die Zukunft der Anforderungen ist keine zusätzliche Dokumentation – sondern intelligenter, leichter und besser auf die Lieferung ausgerichtet.“
— Ivar Jacobson, Ian Spence, Kurt Bittner
In der heutigen dynamischen Landschaft der Softwareentwicklung benötigen Teams eine Methode, die ausbalanciertKlarheit, Agilität, undSkalierbarkeit. Treten Sie einUse-Case 2.0 — die moderne, agile Weiterentwicklung klassischer Use-Cases, entwickelt, um in Scrum-, Kanban- und Lean-Umgebungen erfolgreich zu sein, während die Stärke strukturierter Anforderungen erhalten bleibt.
Entwickelt von PionierenIvar Jacobson, Ian Spence, undKurt Bittner (ca. 2011–2012),Use-Case 2.0 redefiniert Use-Cases als leichtgewichtige, zerlegbare, wertorientierte Einheiten, die den gesamten Lebenszyklus der Softwarebereitstellung unterstützen – von der Entdeckung bis zur Betriebssicherheit.
Dieser Artikel geht tief inUse-Case 2.0, und bietet einen umfassenden, praktischen Leitfaden für Teams, die ihre Anforderungspraxis modernisieren möchten, ohne an Strenge oder Rückverfolgbarkeit einzubüßen.
🔹 1. Was ist Use-Case 2.0?
Use-Case 2.0 ist ein agiler, skalierbarer Ansatz zur Erfassung und Bereitstellung von Systemfunktionen überUse-Cases — aber mit einem Twist. Es behält die Kernstärke klassischer Use-Cases (Klarheit der Ziele, akteurzentriertes Design, ganzheitliche Szenariomodellierung) bei, während es die Schwere, Bürokratie und vorab dokumentierte Anforderungen beseitigt, die agile Teams oft behindern.
✅ Hauptziele:
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Leichtgewichtig: So minimal wie eine Benutzerstory auf einer Indexkarte.
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Schrittweise: Zerlegt große Ziele in kleine, lieferbare Abschnitte.
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Testgetrieben: Tests werden früh definiert – sogar noch vor dem Code.
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Wertorientiert: Jeder Abschnitt liefert greifbaren Kundennutzen.
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Lebenszyklusbereit: Unterstützt Anforderungen, Architektur, Design, Implementierung, Test und Betrieb.
🔄 Unterschiede zu traditionellen Anwendungsfällen:
| Funktion | Traditionelle Anwendungsfälle | Anwendungsfall 2.0 |
|---|---|---|
| Größe | Schwer, umfassende Dokumentation (10+ Seiten) | Leichtgewichtig, maximal 1–2 Seiten |
| Lieferung | Großes vorab festgelegtes Design | Schrittweise, sprintweise |
| Schwerpunkt | Systemverhalten | Benutzerziele und Nutzen |
| Testen | Nach der Entwicklung abgeschlossen | Vorab definiert (nach BDD-Stil) |
| Skalierbarkeit | Schwer zu skalieren | Skaliert „in“, „out“ und „up“ |
✅ Bestes aus beiden Welten: Use-Case 2.0 kombiniert die Struktur von Use-Cases mit der Agilität von User Stories — ideal für komplexe Systeme, bei denen reine User Stories den Kontext verlieren können.
🔹 2. Die sechs ersten Prinzipien von Use-Case 2.0
Diese grundlegenden Prinzipien leiten jeden Schritt des Prozesses. Sie sind nicht freiwillig — sie sind die DNA der Methode.
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Halten Sie Use-Cases einfach und verständlich
Vermeiden Sie fachliche Fachbegriffe. Konzentrieren Sie sich darauf, was der Benutzer erreichen möchte, nicht darauf, wie das System intern funktioniert. -
Kennen Sie Ihren Zweck
Fragen Sie: Warum schreibe ich diesen Use-Case? Ist es für das Backlog-Pflegen? Für die Architekturplanung? Für das Testdesign? Passen Sie das Detailniveau entsprechend an. -
Konzentrieren Sie sich auf Akteure und ihre Ziele
Jeder Use-Case muss beantworten: Wer ist beteiligt? Was wollen sie erreichen? Warum ist das wichtig?
Akteure können Menschen (z. B. Kunde, Administrator), externe Systeme (z. B. Zahlungsgateway) oder sogar zeitbasierte Auslöser sein. -
Bauen Sie das System in Scheiben
Teilen Sie Use-Cases in dünne, vertikale Scheiben die alle Schichten umfassen: Benutzeroberfläche, Backend-Logik, Daten und Tests. -
Vollständige Scheiben liefern
Jede Scheibe muss potenziell lieferbar — vollständig getestet, dokumentiert und nachweisbar. Keine teilweisen Lieferungen. -
An den Kontext anpassen
Use-Case 2.0 ist nicht für alle gleich. Passen Sie die Detailtiefe für Unternehmenssysteme hoch oder für Start-ups herunter. Es ist flexibel, nicht starr.
🔹 3. Grundkonzepte in Use-Case 2.0
🎯 Aktor
Jede Entität (Mensch oder System), die mit dem System interagiert.
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Primärer Akteur: Initiiert den Use-Case (z. B. ein Kunde, der Bargeld abhebt).
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Unterstützender Akteur: Unterstützt den primären Akteur (z. B. eine Bankdatenbank oder Zahlungsprozessor).
📌 Use-Case
Eine zielorientierte Beschreibung, wie ein Akteur ein wertvolles Ergebnis erzielt.
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Benannt als Verb + Substantiv: Bargeld abheben, Versicherungsanspruch bearbeiten, Benutzerkonto erstellen.
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Umfang: Meist systembasiert, kann aber auch geschäfts- oder komponentenbasiert sein.
📝 Beispiel:
Use-Case: Bargeld abheben
Ziel: Um einem Kunden die Abhebung von Geld aus ihrem Konto über einen Geldautomaten zu ermöglichen.
🧩 Use-Case-Narrativ / Geschichte
Eine präzise, erzählungsartige Beschreibung des Use-Cases. Enthält:
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Titel und Ziel
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Primäre und unterstützende Akteure
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Umfang
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Haupterfolgsszenario (glücklicher Pfad)
-
Erweiterungen (Alternativen, Fehler)
📌 Format-Tipp:Verwenden Sie 1–2 Absätze oder Aufzählungspunkte. Vermeiden Sie vollständige UML-Diagramme, es sei denn, sie sind unbedingt erforderlich.
🔪 Use-Case-Slice (Der Game-Changer!)
Die leistungsstärkste Innovation in Use-Case 2.0.
Ein Use-Case-Slice ist:
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Ein kleiner, selbstständiger Teil eines Use-Cases.
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Bereitstellung von klarem, messbarem Nutzen.
-
Testbar, abschätzbar und in einem Sprint umsetzbar.
-
Ein vertikaler Slice der alle Ebenen durchschneidet: Anforderungen → Design → Code → Tests → UI.
💡 Stellen Sie sich vor, es sei ein gut geschriebene Benutzerstory, aber mit Kontextaus dem größeren Anwendungsfall.
✅ Eigenschaften einer guten Slice:
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Unabhängig von anderen Slices (sofern möglich)
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Bietet Wert für sich allein
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Kann mit Tests verifiziert werden
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Stimmt mit einem einzigen Sprint-Ziel überein
🔹 4. Schritt-für-Schritt-Prozess: So wenden Sie Use-Case 2.0 an
Verfolgen Sie diesen bewährten Workflow, um Visionen in funktionierende Software umzusetzen – schrittweise und kooperativ.
✅ Schritt 1: Identifizieren von Akteuren und Anwendungsfällen (Entdeckungsphase)
Beginnen Sie mit einer Brainstorming-Sitzung:
-
Wer nutzt das System?
-
Was sind ihre wichtigen Ziele?
👉 Ziele setzen auf 5–15 hochrangige Anwendungsfälle pro System. Vermeiden Sie die Erstellung von über 100 kleinen Anwendungsfällen.
🛠️ Beispiel: Geldautomatensystem
Akteure: Kunde, Bankangestellter, Bank-Administrator
Anwendungsfälle: Bargeld abheben, Geld einzahlen, Geld überweisen, Kontostand prüfen, PIN ändern
✅ Schritt 2: Skizzieren der Anwendungsfälle (leichtgewichtige Erzählung)
Für jeden Anwendungsfall schreiben Sie eine kurze Erzählung:
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Titel: Bargeld abheben
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Ziel: Ermöglicht einem Kunden, Geld von seinem Konto über einen Geldautomaten abzuheben.
-
Akteure: Kunde (primär), Geldautomat, Bankensystem (unterstützend)
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Umfang: Nur Geldautomatensystem
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Haupterfolgsszenario:
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Der Kunde steckt die Karte ein.
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Das System überprüft die Karte.
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Der Kunde gibt die PIN ein.
-
Das System überprüft die PIN.
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Der Kunde wählt „Geld abheben“ aus.
-
Der Kunde gibt den Betrag ein.
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Das System prüft das Guthaben.
-
Geld wird ausgestellt.
-
Ein Beleg wird gedruckt (optional).
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Transaktion abgeschlossen.
-
📌 Enthaltenwichtige Erweiterungen:
Unzureichendes Guthaben
Abgelaufene Karte
Tageslimit für Abhebungen überschritten
✅ Schritt 3: Die Anwendungsfälle aufteilen
Teilen Sie jeden Anwendungsfall in 3–10+ vertikale Slices. Verwenden Sie diese Aufteilungsmuster:
| Muster | Zweck |
|---|---|
| Grundslice | Glücklicher Pfad mit minimaler Funktionalität |
| Vorbedingungs-Slice | Authentifizierung, Einrichtung oder Anmeldung |
| Einfache Alternative | Eine Variante (z. B. unzureichendes Guthaben) |
| Fehler-/Randfall-Slice | Fehlerbehandlung (z. B. Timeout, Netzwerkfehler) |
| Erweiterungs-Slice | Funktionen hinzufügen (z. B. Beleg, Mehrwertwährung) |
📌 Beispiel: „Geld abheben“-Slices
Benutzer authentifizieren + Kontostand anzeigen (Grundlage)
Gültige Betrag ≤ Guthaben abheben → Bargeld ausgeben (Kern)
Abheben → unzureichendes Guthaben → Fehlermeldung anzeigen
Abheben → tägliche Grenze überschritten → Transaktion blockieren
Beleg nach Abhebung ausdrucken
Unterstützung für Abhebungen in mehreren Währungen
Jedes Slice ist nun ein Backlog-Eintrag bereit für die Sprintplanung.
✅ Schritt 4: Die Slices detaillieren (genug, aber nicht zu viel)
Für jedes Slice definieren:
-
Akzeptanzkriterien (in Gherkin/BDD-Format):
Gegeben sei, dass der Kunde eine gültige Karte hat Wenn sie eine gültige PIN eingeben Und „Geld abheben“ für 50 $ auswählen Und ausreichendes Guthaben haben Dann sollte Bargeld ausgegeben werden Und ein Beleg sollte gedruckt werden -
UI/UX-Skizzen (falls erforderlich)
-
Test-Szenarien (automatisiert oder manuell)
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Abhängigkeiten (z. B. Integration des Zahlungsgateways)
📌 Keine übermäßige Dokumentation! Nur das aufnehmen, was zum Erstellen und Testen benötigt wird.
✅ Schritt 5: Planen und Priorisieren
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Fügen Sie Slices zum Produkt-Backlog.
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Priorisieren nach:
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Geschäftsvalue
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Risiko (frühe Risikobehandlung)
-
Abhängigkeiten (kritische Pfade zuerst aufbauen)
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Auswirkung auf den Kunden
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Verwenden Sie die Use-Case-Übersicht um den Kontext zu bewahren – vermeiden Sie, den Wald vor lauter Bäumen zu verlieren.
🧭 Pro-Tipp: Verwenden Sie Use-Case-Diagramme oder visuelle Karten (z. B. Miro, Confluence), um Beziehungen zwischen Use Cases und Slices darzustellen.
✅ Schritt 6: Schrittweise Entwicklung
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Ziehen Sie Slices in Sprints.
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Implementieren Sie vollständig vertikalen Slice: UI + Backend + Datenbank + Tests.
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Demonstrieren Sie funktionierende Funktionalität am Ende jedes Sprints.
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Sammle Feedback und verfeinere.
✅ Jeder Sprint endet mit einem funktionsfähiges, getestetes, potenziell lieferbares Increment.
✅ Schritt 7: Überprüfen und Anpassen
Verfolge den Fortschritt jedes Slices mithilfe von Statusübergänge:
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Abgegrenzt | Identifiziert und priorisiert |
| Vorbereitet | Detailliert mit Akzeptanzkriterien, Tests, Design |
| Implementiert | Code geschrieben und integriert |
| Überprüft | Tests bestanden, vorgestellt, akzeptiert |
| Außer Dienst gestellt | Nicht mehr benötigt oder veraltet |
Verwende diese Verfolgung, um den Fortschritt zu überwachen und Engpässe zu identifizieren.
🔹 5. Praxisbeispiel: Online-Buchhandlung
Lassen Sie uns Use-Case 2.0 auf ein reales System anwenden.
📚 Anwendungsfall: Buch kaufen
🎯 Ziel:
Ermögliche einem Kunden, ein Buch online mit einem nahtlosen Checkout-Prozess zu kaufen.
📝 Haupterfolgsszenario:
-
Der Kunde durchstöbert/sucht nach Büchern.
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Ansicht der Buchdetails und Hinzufügen zum Warenkorb.
-
Geht zur Kasse.
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Gibt Versand- und Zahlungsinformationen ein.
-
Bestätigt die Bestellung.
-
Erhält eine Bestellbestätigung (E-Mail + auf dem Bildschirm).
🔪 Use-Case-Slices (Backlog-Elemente)
Jeder Slice ist ein vertikaler, lieferbarer Fortschritt:
| Slice | Beschreibung | Wert geliefert |
|---|---|---|
| Slice 1: Durchstöbern und Suchen nach Büchern | Der Kunde kann Bücher nach Titel, Autor oder Kategorie suchen (kein Login erforderlich). | Grundlegende Entdeckungsfähigkeit |
| Slice 2: Buchdetails anzeigen + zum Warenkorb hinzufügen | Der Kunde sieht die Buchbeschreibung, den Preis und fügt es dem Warenkorb hinzu. | Kernfluss des Einkaufs |
| Slice 3: Warenkorb anzeigen und Mengen aktualisieren | Der Kunde sieht den Warenkorb und bearbeitet die Mengen der Artikel. | Personalisierung und Kontrolle |
| Slice 4: Gast-Kasse (Grundfunktionen) | Der Kunde kauft ohne Konto ab; gibt grundlegende Versand- und Zahlungsinformationen ein. | Geringer Widerstand beim Einsteigen |
| Slice 5: Anmeldung als registrierter Nutzer + Gespeicherte Adressen | Angemeldete Benutzer können Adressen speichern und automatisch ausfüllen. | Wiederverwendbarkeit und Bequemlichkeit |
| Slice 6: Integriere echten Zahlungsgateway | Verbinde dich mit Stripe/PayPal; verwalte sichere Transaktionen. | Vertrauen und Abschluss |
| Slice 7: Bestellbestätigungs-E-Mail | Das System sendet eine E-Mail mit Zusammenfassung der Bestellung und Verfolgungsnummer. | Sicherheit nach dem Kauf |
| Slice 8: Behandle fehlgeschlagene Zahlung + Wiederholung | Der Kunde sieht die Fehlermeldung und kann die Zahlung erneut versuchen oder die Zahlungsmethode ändern. | Widerstandsfähigkeit und UX-Feinschliff |
✅ Jeder Slice kann unabhängig getestet, vorgeführt und veröffentlicht werden.
🔹 6. Use-Case 2.0 im Vergleich zu User Stories: Ein Seitenvergleich
| Funktion | Reine User Story | Use-Case 2.0-Slice |
|---|---|---|
| Format | „Als [Rolle] möchte ich [Ziel], damit [Nutzen]“ | „Teil von ‚Buch kaufen‘ — gültigen Betrag abheben“ |
| Kontext | Isoliert; kann die Verbindung zu größeren Abläufen verlieren | In einem Use-Case eingebettet – zeigt Beziehungen |
| Nachvollziehbarkeit | Schwach (schwer, Geschichten zu verknüpfen) | Stark (Slices lassen sich auf den Use-Case zurückverfolgen) |
| Komplexitätsbewältigung | Hat Schwierigkeiten mit mehrstufigen, verzweigten Szenarien | Bleibt stark bei Erweiterungen, Alternativen und Fehlerpfaden |
| Testen | Wird oft nach der Implementierung definiert | Tests definiert vor Codierung (BDD-zuerst) |
| Skalierbarkeit | Stürzt bei Skalierung ab (zu viele Geschichten) | Skaliert gut über Use-Case-Pakete und Hierarchien |
✅ Use-Case 2.0 ist keine Ersetzung für Nutzerstories – es ist eine Verbesserung.
Es gibt Ihnen die Agilität von Nutzerstories mit der Struktur und Sichtbarkeit von Use-Cases.
🔹 7. Tipps für Erfolg und Skalierung
🎯 Starten Sie leicht, skalieren Sie schlau
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Beginnen Sie mit Indexkarten oder One-Pagers.
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Verwenden Sie digitale Whiteboards (Miro, FigJam, Confluence) zur Zusammenarbeit.
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Vermeiden Sie zu früh eine Überkonstruktion.
🖼️ Nutzen Sie Visualisierungen strategisch
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Use-Case-Diagramme: Zeigen Sie systemweite Grenzen auf hoher Ebene und Beziehungen zwischen Akteuren.
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Aktivitätsdiagramme: Modellieren Sie komplexe Abläufe (z. B. mehrstufiger Checkout).
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Slice-Karten: Visualisieren Sie, wie Slice in den größeren Use-Case passen.
🏢 Skalierung für große Projekte
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Gruppieren Sie verwandte Use-Cases in Use-Case-Pakete (z. B. „Bestellverwaltung“, „Benutzerkonto“).
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Verwenden Sie Geschäfts-Use-Cases für die Planung auf Unternehmensebene (z. B. „Neuen Kunden onboarden“).
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Implementieren Sie modulare Architektur um vertikales Slicing zu unterstützen.
🛠️ Empfohlene Werkzeuge
| Werkzeug | Use-Case |
|---|---|
| Visual Paradigm | Vollständige UML-Modellierung, Use-Case-Diagramme, Rückverfolgbarkeit |
| Enterprise Architect | Erweiterte Modellierung, Integration mit ALM-Werkzeugen |
| Miro / FigJam | Kooperatives Whiteboarding, Slice-Zuordnung |
| Jira / Azure DevOps | Backlog-Management, Sprint-Verfolgung, Zustandsübergänge |
| Cucumber / SpecFlow | BDD-Tests mit Gherkin-Syntax |
✅ Pro-Tipp: Verwenden Sie Gherkin für Akzeptanzkriterien – es ist sowohl für Entwickler als auch für nicht-technische Stakeholder verständlich.
⚠️ Häufige Fehler, die vermieden werden sollten
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Zu viele Slices pro Anwendungsfall → Todesdurch-Details.
→ Lösung: Begrenzen Sie auf 3–10 Slices; konzentrieren Sie sich auf den Wert, nicht auf die Feinheit. -
Zu wenige Slices → Riesige, nicht testbare Geschichten.
→ Lösung: Zerlegen Sie große Abläufe in schmale vertikale Slices. -
Ignorieren von Erweiterungen und Fehlern → Unzuverlässige Systeme.
→ Lösung: Fügen Sie mindestens einen Fehler-/Alternativ-Slice pro Anwendungsfall hinzu. -
Behandeln von Anwendungsfällen als endgültige Spezifikationen → Anti-agil.
→ Lösung: Behandeln Sie sie als lebendige Artefakte – verfeinern Sie sie, während Sie lernen.
🔹 Fazit: Die Zukunft der Anforderungen ist da
Use-Case 2.0 ist nicht nur eine Methodik – es ist eine Verhaltensänderung.
Es beantwortet die altbekannte Spannung zwischen Klarheit und Agilität, zwischen Struktur und Geschwindigkeit. Durch die Kombination von:
-
Die zielorientierter Fokus von Anwendungsfällen,
-
Die leichte, iterative Natur von Nutzergeschichten,
-
Die Test-zuerst, vertikales Slicing moderner agiler Praktiken,
…Use-Case 2.0 bietet einen leistungsstarken, zukunftssicheren Ansatz für Softwareanforderungen.
✅ Warum Teams es 2026 lieben:
-
✅ Schnellerer Wertvorteil – liefern Sie funktionale Features frühzeitig.
-
✅ Bessere Zusammenarbeit – gemeinsames Verständnis über Produkt, Entwicklung und QA.
-
✅ Weniger Fehler – Tests werden vor dem Code definiert.
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✅ Einfachere Skalierung – geeignet für Start-ups und globale Unternehmen.
-
✅ Nachvollziehbare Lieferung – Jede Funktion ist auf ein Nutzerziel zurückzuführen.
📚 Weitere Lektüre:
Use-Case 2.0: Der Leitfaden zum Erfolg mit Use-Cases von Ivar Jacobson, Ian Spence, Kurt Bittner
Kostenloser Download: https://www.ivarjacobson.com
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📌 Letzte Überlegung
„Schreiben Sie keine Anforderungen – liefern Sie Wert.“
Use-Case 2.0 verwandelt abstrakte Ziele in greifbare, getestete und wertvolle Schritte – Schritt für Schritt.
Egal, ob Sie eine Fintech-App, eine E-Commerce-Plattform oder ein missionskritisches Unternehmenssystem entwickeln, Use-Case 2.0 gibt Ihnen das Framework, um schlauer, schneller und mit größerer Sicherheit zu bauen.
🚀 Viel Erfolg beim Slicing!
Machen Sie sich auf den Weg und liefern Sie Wert – Schritt für Schritt, vertikal.
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