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Verstehen von UML-Zeitdiagrammen: Ein umfassender Leitfaden

Unified Modeling Language (UML) Zeitdiagramme sind eine Art von Interaktionsdiagramm, das sich auf die zeitlichen Beschränkungen von Objekten innerhalb eines Systems konzentriert. Diese Diagramme sind besonders nützlich für Echtzeit-Systeme, bei denen die Zeit und Dauer von Ereignissen entscheidend sind. Dieser Artikel erläutert die wichtigsten Konzepte von UML-Zeitdiagrammen unter Verwendung des beigefügten Bildes als Referenz.

Wichtige Konzepte von UML-Zeitdiagrammen

Timing Diagram Example

1. Lebenslinie

Die Lebenslinie stellt die Existenz eines Objekts oder eines Teilnehmers über die Zeit dar. Im beigefügten Bild ist die Lebenslinie als „User/Acc_User“ beschriftet und verläuft vertikal, was die Dauer anzeigt, für die der Benutzer im System existiert.

2. Zustand

Zustände sind die Bedingungen oder Situationen, in denen ein Objekt existieren kann. Im Diagramm werden verschiedene Zustände wie „Idle“, „WaitCard“, „WaitAccess“ und „Cardout“ dargestellt. Jeder Zustand steht für eine bestimmte Phase in der Interaktion des Benutzers mit dem System.

3. Dauerbeschränkung

Dauerbeschränkungen legen die Zeit fest, die ein Objekt in einem bestimmten Zustand verbringt. Im Bild wird die Dauerbeschränkung durch das Intervall [d..3d] angegeben, was bedeutet, dass der Benutzer im Zustand „WaitAccess“ eine Dauer zwischen d und 3d Zeiteinheiten verbringen kann.

4. Zeitbeschränkung

Zeitbeschränkungen definieren die zeitlichen Beziehungen zwischen verschiedenen Ereignissen. Im Diagramm wird die Zeitbeschränkung als [t..t+3] dargestellt, was bedeutet, dass die Übergang von „Code“ zu „Cardout“ innerhalb von t bis t+3 Zeiteinheiten erfolgen muss.

5. Stimuli

Stimuli sind externe Ereignisse oder Signale, die Zustandsänderungen auslösen. Im Bild werden die Stimuli durch die Übergänge zwischen Zuständen dargestellt, wie zum Beispiel der Übergang von „WaitCard“ zu „Code“ und von „Code“ zu „Cardout“.

6. Zeiteinheit

Die Zeiteinheit ist die grundlegende Zeitmessung im Diagramm. Im beigefügten Bild wird die Zeiteinheit auf der horizontalen Achse dargestellt, mit Schritten von 0 bis 8. Diese Achse hilft dabei, die Zeit und Dauer verschiedener Zustände und Übergänge visuell darzustellen.

Interpretation des UML-Zeitdiagramms

  1. Anfangszustand: Der Benutzer beginnt im Zustand „Idle“.
  2. Wartezustand „WaitCard“: Der Benutzer wechselt in den Zustand „WaitCard“, in dem er auf die Präsentation einer Karte wartet.
  3. Zustand „Code“: Nach Erhalt der Karte wechselt der Benutzer in den Zustand „Code“, in dem eine Verarbeitung oder Überprüfung stattfindet.
  4. Wartezustand „WaitAccess“: Der Benutzer tritt dann in den Zustand „WaitAccess“ ein, in dem er auf die Freigabe des Zugriffs wartet. Die Dauerbeschränkung [d..3*d] zeigt die zulässige Wartezeit an.
  5. Zustand Cardout: Schließlich wechselt der Benutzer in den „Cardout“-Zustand, was anzeigt, dass die Karte verarbeitet wurde und der Zugriff gewährt wurde. Die Zeitbeschränkung [t..t+3] stellt sicher, dass dieser Übergang innerhalb des angegebenen Zeitraums erfolgt.

Anwendungen von UML-Zeitdiagrammen

UML-Zeitdiagramme sind in verschiedenen Bereichen von entscheidender Bedeutung, darunter:

  • Echtzeit-Systeme: Systeme, bei denen die Zeitgenauigkeit entscheidend ist, wie eingebettete Systeme, Steuerungssysteme und Kommunikationsprotokolle.
  • Leistungsanalyse: Analyse der Leistung von Softwaresystemen, um sicherzustellen, dass sie zeitliche Anforderungen erfüllen.
  • Simulation und Testen: Simulieren und Testen des Verhaltens von Systemen unter verschiedenen zeitlichen Beschränkungen.

Alternative Darstellung eines UML-Zeitdiagramms

UML-Zeitdiagramme können in verschiedenen Stilen dargestellt werden, ohne die Informationen zu verändern. Die alternative Darstellung im zweiten Bild vereinfacht die visuelle Darstellung, indem sie sich auf die Zustände und Dauerbeschränkungen konzentriert, ohne die Stimuli und Zeitbeschränkungen explizit darzustellen. Im Folgenden werden wir die alternative Darstellung erläutern und erklären, wie die beiden Diagramme äquivalent sind.

Wichtige Elemente in der alternativen Darstellung

Compact view of Timing Diagram

  1. Lebenslinie: Die Lebenslinie bleibt unverändert und stellt die Existenz des „Benutzer/Acc_User“ über die Zeit dar.
  2. Zustände: Die Zustände „Idle“, „WaitCard“, „WaitAccess“ und „Idle“ sind deutlich dargestellt. Der Benutzer wechselt sequenziell durch diese Zustände.
  3. Dauerbeschränkung: Die Dauerbeschränkung [d..3*d] wird für den Zustand „WaitAccess“ angezeigt, was die zulässige Wartezeit anzeigt.

Äquivalenz der beiden Diagramme

  1. Lebenslinie: Beide Diagramme verfügen über eine Lebenslinie, die den „Benutzer/Acc_User“ über denselben Zeitraum darstellt.
  2. Zustände: Die Reihenfolge der Zustände ist in beiden Diagrammen identisch: „Idle“ → „WaitCard“ → „WaitAccess“ → „Idle“.
  3. Dauerbeschränkung: Beide Diagramme legen die Dauerbeschränkung [d..3*d] für den Zustand „WaitAccess“ fest.
  4. Implizite Zeitbeschränkungen: Obwohl die alternative Darstellung die Zeitbeschränkungen nicht explizit zeigt, werden sie implizit verstanden. Die Zustandsübergänge erfolgen sequenziell, und die Dauerbeschränkungen stellen sicher, dass die zeitlichen Anforderungen erfüllt werden.

Detaillierter Vergleich

  • Anfangszustand: Beide Diagramme beginnen mit dem „Wartezustand“.
  • Wartezustand Karte: Der Übergang zum „Wartezustand Karte“ ist in beiden Diagrammen dargestellt, was anzeigt, dass der Benutzer auf eine Karte wartet.
  • Wartezustand Zugang: Der „Wartezustand Zugang“ mit der Dauerbeschränkung [d..3*d] ist in beiden Diagrammen vorhanden, um sicherzustellen, dass der Benutzer die angegebene Dauer wartet.
  • Endzustand: Beide Diagramme kehren nach dem „Wartezustand Zugang“ zum „Wartezustand“ zurück und schließen den Zyklus ab.

Vorteile der alternativen Darstellung

  • Einfachheit: Die alternative Darstellung ist einfacher und leichter verständlich und konzentriert sich auf die wesentlichen Elemente ohne zusätzliche Details.
  • Klarheit: Durch Weglassen expliziter Reize und Zeitbeschränkungen wird das Diagramm weniger überladen und erleichtert die Visualisierung der Zustandsübergänge und Dauerbeschränkungen.

Fazit

UML-Zeitdiagramme bieten eine visuelle Darstellung der Zeit- und Dauerbeschränkungen von Objekten innerhalb eines Systems. Durch das Verständnis der zentralen Konzepte wie Lebenslinien, Zustände, Dauerbeschränkungen, Zeitbeschränkungen, Reize und Zeitmaße können Entwickler das Verhalten von Echtzeit-Systemen effektiv modellieren und analysieren. Das beigefügte Bild dient als praktisches Beispiel und veranschaulicht, wie diese Konzepte in einer typischen Situation angewendet werden.

Der Artikel ist auch in English, Español, فارسی, Français, Bahasa Indonesia, 日本語, Polski, Portuguese, Ру́сский, Việt Nam, 简体中文 and 繁體中文 verfügbar.

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