Bei agilen Entwicklungsprozessen können große Funktionen – oft alsEpics– überwältigend wirken. Sie stehen für breite, hochrangige Ziele, die mehrere Sprints umfassen und mehrere Teams betreffen. Doch die wahre Stärke von agilen Methoden liegt darin,die Komplexität in handlungs- und testbare sowie lieferbare Teile zu zerlegen. Genau dort kommenUser Storiesheran.
Dieser Leitfaden führt Sie durch die Kunst, einen Epic in eine Sammlung handhabbarer, wertorientierter User Stories zu verwandeln – damit Ihr Team schrittweise liefern, schnell anpassen und sich auf den Kundennutzen konzentrieren kann.
🔍 Schritt 1: Verstehen Sie den Epic
Bevor Sie ihn aufteilen, fragen Sie:
-
Welches Problem lösen wir?
(z. B. „Benutzer haben Schwierigkeiten, relevante Produkte auf unserer Seite zu finden.“) -
Wer ist die Zielgruppe?
(z. B. Einkäufer, zurückkehrende Kunden, mobile Nutzer.) -
Was ist das gewünschte Ergebnis?
(z. B. „Steigerung der Erfolgsrate bei der Produktentdeckung um 40 %.)
✅ Tipp:Schreiben Sie eine klareEpic-Aussage:

„Als [Benutzer] möchte ich [Ziel], damit [Nutzen].“
Beispiel:
„Als Einkäufer möchte ich Produkte nach Preis, Marke und Verfügbarkeit filtern, damit ich schnell finden kann, was ich suche.“
🧩 Schritt 2: Aufteilung des Epics nach dem INVEST-Prinzip

Stellen Sie sicher, dass Ihre User Stories:
-
Iunabhängig
-
Nverhandelbar
-
Vwertvoll
-
Eabschätzbar
-
Sklein
-
Tstabil
Verwenden Sie diese Kriterien, um zu beurteilen, ob eine Geschichte wirklich klein und umsetzbar ist.
🛠 Schritt 3: Techniken verwenden, um das Epik zu zerlegen
1. User Story Mapping (Best Practice)

Erstellen Sie eine visuelle Karte der Benutzerreise:
-
Oben auf der Karte: Hochlevel-Benutzer-Aufgaben (Epik).
-
Reihen darunter: Spezifische Benutzerstories gruppiert nach Arbeitsablauf-Schritten.
-
Priorisieren: Beginnen Sie mit den wertvollsten Geschichten (dem „flachen“ oder „kernigen“ Pfad).
👉 Beispiel: Epik: „Verbesserung der Produktentdeckung“
| Schritt der Benutzerreise | Benutzerstory |
|---|---|
| Produkte durchstöbern | Als Kunde möchte ich Produkte nach Relevanz, Preis oder Bewertung sortiert sehen, damit ich schnell das finde, was ich brauche. |
| Ergebnisse filtern | Als Kunde möchte ich nach Preisbereich und Marke filtern, damit ich die Auswahl eingrenzen kann. |
| Mit Filtern suchen | Als Kunde möchte ich mit Stichwörtern suchen und gleichzeitig Filter anwenden, damit ich die Ergebnisse verfeinern kann. |
| Produktdetails anzeigen | Als Kunde möchte ich die Verfügbarkeit des Produkts und Schätzungen zur Lieferzeit sehen, damit ich entscheiden kann, ob ich kaufen möchte. |
2. Funktionsaufteilung (hierarchische Zerlegung)
Teilen Sie das Epick in Unterfunktionen, dann in Benutzerstories.
Beispiel:
Epic: Benutzer-Authentifizierung aktivieren
Unterfunktion: Anmeldung per E-Mail
Als Benutzer möchte ich mich mit meiner E-Mail-Adresse und meinem Passwort anmelden, damit ich auf mein Konto zugreifen kann.
Als Benutzer möchte ich einen Link zum Zurücksetzen des Passworts erhalten, falls ich mein Passwort vergesse.
Unterfunktion: Sozialer Login (Google/Facebook)
Als Benutzer möchte ich mich mit meinem Google-Konto anmelden, damit ich das Erstellen eines neuen Passworts umgehen kann.
Unterfunktion: Zwei-Faktor-Authentifizierung
Als Benutzer möchte ich 2FA aktivieren, damit mein Konto sicherer ist.
3. Verwenden Sie die „3 C’s“ für Klarheit

Jede Benutzerstory sollte folgen:
-
Karte: Die Geschichte selbst (auf einer Karte oder digitalen Ticket geschrieben).
-
Gespräch: Klären Sie Details in Teambesprechungen.
-
Bestätigung:Akzeptanzkriterien (Tests) definieren.
Beispiel:
Karte:Als Benutzer möchte ich mein Passwort per E-Mail zurücksetzen, um wieder Zugang zu erhalten.
Gespräch:Diskutieren Sie Vorlage für E-Mail, Ablauf des Tokens und Rate Limiting.
Bestätigung:
Ein Zurücksetzungslink wird an die E-Mail-Adresse des Benutzers gesendet.
Der Link läuft nach einer Stunde ab.
Der Benutzer kann sein Passwort nur einmal pro Link zurücksetzen.
📊 Schritt 4: Priorisieren und Sequenzieren
Verwenden Sie Techniken wie:
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MoSCoW:Muss-haben, Soll-haben, Könnte-haben, Wird-nicht-haben.
-
Wert-Gegen-Aufwand-Matrix:Konzentrieren Sie sich zuerst auf Geschichten mit hohem Wert und geringem Aufwand.
-
Kano-Modell:Identifizieren Sie Grundfunktionen, Leistungsmerkmale und Begeisterungsfaktoren.
✅ Ziel:Liefere zuerst dieMinimum Viable Product (MVP)erst—genug, um das Feature mit echten Nutzern zu validieren.
🧪 Schritt 5: Testen und Iterieren
-
Testbare GeschichtenStellen Sie sicher, dass Sie die Lieferung verifizieren können.
-
Akzeptanzkriterienmüssen spezifisch und messbar sein.
-
Nach der Lieferung sammeln Sie Feedback und verfeinern die nächste Iteration.
✅ Pro-Tipps für den Erfolg
-
Überdekomponiere nicht– Vermeide Mikrogeschichten, die weniger als einen Tag dauern. Ziele auf 1–3 Tage Arbeit.
-
Beteilige das gesamte Team– Product Owner, Entwickler, QA, UX arbeiten gemeinsam an der Aufteilung.
-
Verwende Story Points zur Schätzung– Nicht Zeit, sondern relative Anstrengung.
-
Besuche Epics regelmäßig erneut– Je nach Lieferung überprüfe, ob das Epic abgeschlossen ist oder weiter verfeinert werden muss.
🏁 Letzter Gedanke: Zerlege, um aufzubauen
Ein Epic ist kein Monolith – es ist einSammlung sinnvoller Schritte hin zu einem nutzerzentrierten Ziel. Indem du es mit Empathie, Klarheit und Zielstrebigkeit aufteilst, verwandelst du Komplexität in Fortschritt.
Erinnere dich:
„Der beste Weg, einen Elefanten zu essen, ist, ihn ein Stück nach dem anderen zu essen.“
— Und der beste Weg, ein Epic zu liefern? Ein Nutzerstory nach dem anderen.
Zusatz: Vorlage für eine Nutzerstory
Als [Nutzerart],
Ich möchte [Ziel],
Damit [Nutzen].Akzeptanzkriterien:
[Bedingung 1]
[Bedingung 2]
[Bedingung 3]
Mit diesem strukturierten Ansatz wird dein Team nicht nurverwalten große Funktionen – sie werdeneigeneSie übergeben, sie liefern und die Nutzer begeistern. 🚀
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