Ein Zustandsmaschinen-Diagramm besteht aus mehreren wichtigen Bestandteilen:
- Zustände: Dargestellt durch abgerundete Rechtecke, sind Zustände die Bedingungen oder Situationen, in denen ein Objekt existieren kann.
- Übergänge: Dargestellt durch Pfeile, zeigen Übergänge die Bewegung von einem Zustand zum anderen in Reaktion auf ein Ereignis an.
- Ereignisse: Auslöser, die Übergänge zwischen Zuständen verursachen. Ereignisse werden auf den Übergangspfeilen beschriftet.
- Anfangszustand: Dargestellt durch einen schwarzen ausgefüllten Kreis, zeigt der Anfangszustand den Ausgangspunkt der Zustandsmaschine an.
- Endzustand: Dargestellt durch einen schwarzen Kreis mit umgebendem Kreis, zeigt der Endzustand den Endpunkt der Zustandsmaschine an.
- Entscheidungspunkte: Dargestellt durch Rauten, zeigen Entscheidungspunkte Verzweigungen basierend auf Bedingungen an.
- Aktionen: Aktivitäten, die während eines Übergangs oder innerhalb eines Zustands ausgeführt werden.
Erstellen eines Zustandsmaschinen-Diagramms
Um ein Zustandsmaschinen-Diagramm zu erstellen, befolgen Sie diese Schritte:
- Zustände identifizieren: Bestimmen Sie die verschiedenen Zustände, in denen das Objekt sein kann. Jeder Zustand sollte eine unterschiedliche Bedingung oder Situation darstellen.
- Übergänge definieren: Identifizieren Sie die Ereignisse, die Übergänge zwischen Zuständen verursachen. Beschriften Sie die Übergänge mit den entsprechenden Ereignissen.
- Zustände zeichnen: Verwenden Sie abgerundete Rechtecke, um jeden Zustand darzustellen. Beschriften Sie jeden Zustand mit einem beschreibenden Namen.
- Übergänge hinzufügen: Verbinden Sie die Zustände mit Pfeilen, um die Übergänge anzuzeigen. Beschriften Sie die Pfeile mit den Ereignissen, die die Übergänge auslösen.
- Anfangs- und Endzustand einbeziehen: Platzieren Sie den Anfangszustand am Ausgangspunkt und den Endzustand am Endpunkt des Diagramms.
- Entscheidungspunkte hinzufügen: Fügen Sie bei Bedarf Entscheidungspunkte hinzu, um Verzweigungen basierend auf Bedingungen anzuzeigen.
Interpretation des Zustandsmaschinen-Diagramms
Kontext
Bei der Entwicklung eines modernen Telefonsystems ist es entscheidend, die verschiedenen Zustände und Übergänge zu verwalten, die ein Telefon während seiner Nutzung durchläuft. Dies stellt sicher, dass das System korrekt funktioniert und ein nahtloses Nutzererlebnis bietet. Das Zustandsmaschinen-Diagramm ist ein leistungsfähiges Werkzeug, um diese Zustände und Übergänge zu visualisieren und zu verwalten.
Problemstellung
Das Telefon-System muss eine Vielzahl von Zuständen und Übergängen effizient verwalten, um sicherzustellen, dass Anrufe von der Initiierung bis zur Beendigung korrekt behandelt werden. Das aktuelle System verfügt über kein klares und umfassendes Modell, um diese Zustände und Übergänge darzustellen, was zu möglichen Problemen wie abgebrochenen Anrufen, falscher Anrufweiterleitung und Benutzerverwirrung führen kann.

Lassen Sie uns das beigefügte Zustandsmaschinen-Diagramm interpretieren, das die Zustände und Übergänge eines Telefons veranschaulicht:
- Anfangszustand: Der Prozess beginnt im Zustand „Wartend“.
- Zustände:
- Wartend: Das Telefon ist inaktiv und wartet auf ein Ereignis.
- Wählton: Das Telefon gibt einen Wählton aus.
- Wählen: Das Telefon befindet sich im Prozess des Wählens einer Nummer.
- Verbinden: Das Telefon versucht, den Anruf herzustellen.
- Klingeln: Das Telefon klingelt.
- Verbunden: Der Anruf ist hergestellt.
- Getrennt: Der Anruf wurde getrennt.
- Warnung: Das Telefon befindet sich in einem Warnzustand, möglicherweise aufgrund eines Fehlers.
- Zeitüberschreitung: Das Telefon befindet sich im Zustand der Zeitüberschreitung und wartet auf eine Antwort.
- Aufgezeichnete Nachricht: Das Telefon spielt eine aufgezeichnete Nachricht ab.
- Besetztton: Das Telefon spielt einen Besetztton.
- Schneller Besetztton: Das Telefon spielt einen schnellen Besetztton.
- Übergänge:
- auf der Gabel: Übergang des Telefons von „Verbunden“ zu „Unbenutzt“ oder von „Getrennt“ zu „Unbenutzt“.
- Zeitüberschreitung: Übergang des Telefons von „Wählt“ zu „Zeitüberschreitung“ oder von „Zeitüberschreitung“ zu „Unbenutzt“.
- Ziffer(n): Übergang des Telefons von „Wahltone“ zu „Wählt“ oder von „Wählt“ zu „Wählt“.
- Gültige Nummer: Übergang des Telefons von „Wählt“ zu „Verbindet“.
- Ungültige Nummer: Übergang des Telefons von „Wählt“ zu „Warnung“.
- Route: Übergang des Telefons von „Verbindet“ zu „Klingelt“.
- Anrufbeantworter antwortet: Übergang des Telefons von „Klingelt“ zu „Verbunden“.
- Anrufende hängt auf: Übergang des Telefons von „Klingelt“ zu „Getrennt“ oder von „Verbunden“ zu „Getrennt“.
- Nummer besetzt: Übergang des Telefons von „Verbindet“ zu „Besetztton“.
- Leitung besetzt: Übergang des Telefons von „Verbindet“ zu „Schneller Besetztton“.
- Ereignisse:
- auf der Gabel: Das Telefon wird auf die Gabel gelegt.
- Zeitüberschreitung: Es tritt ein Zeitüberschreitungsevent auf.
- Ziffer(n): Eine Ziffer wird gewählt.
- gültigeNummer: Eine gültige Nummer wird gewählt.
- ungültigeNummer: Eine ungültige Nummer wird gewählt.
- weiterleiten: Der Anruf wird weitergeleitet.
- angerufenesTelefonantwortet: Das angerufene Telefon antwortet.
- angerufenesTelefonlegtAuf: Das angerufene Telefon legt auf.
- NummerBeschäftigt: Die angerufene Nummer ist besetzt.
- StreckeBeschäftigt: Die Strecke ist besetzt.
Fazit
Zustandsmaschinen-Diagramme sind leistungsfähige Werkzeuge zur Visualisierung und Verwaltung des dynamischen Verhaltens von Systemen und Objekten. Durch die Darstellung von Zuständen und Übergängen bieten sie eine klare und präzise Darstellung des Lebenszyklus und der Reaktionen eines Objekts auf Ereignisse. Unabhängig davon, ob sie zur Visualisierung von Zustandsübergängen, zum Verständnis von Objekt-Lebenszyklen oder zur Gestaltung reaktiver Systeme verwendet werden, verbessern Zustandsmaschinen-Diagramme die Kommunikation und tragen zur effektiven Systemgestaltung und -verwaltung bei.
Referenzen
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